Montag, 30. September 2013

Q&A


Die Top 11 Bücher meines Lebens:
1. Stephen King "Es"
2. J.R.R. Tolkien "Herr der Ringe"
3. Joanne K. Rowling "Harry Potter"
4. Enid Blyton "Dolly"
5. Walter Moers "Die Stadt der träumenden Bücher"
6. Patrick Süskind "Das Parfum"
7. Haruki Murakami "Naokos Lächeln"
8. Helen Fielding "Bridget Jones"
9. Daniel Glattauer "Gut gegen Nordwind"
10. Michael Ende "Die unendliche Geschichte"

11. Ursula Poznanski "Erebos" 


Wann hast du mit dem Schreiben begonnen?
Wie die meisten Kinder, mit 4, 5 Jahren. Es fing mit Buchstaben und Zahlen an, die sich in der Schule zu Wörtern und Sätzen verdichteten, bis ich mit 7, 8 Jahren anfing, Geschichten zu erzählen. Im Ernst, ich kann mich an keine Zeit erinnern, wo ich nicht geschrieben hätte, ich kann aber partout nicht sagen, ob es da je einen Punkt gab, wo ich es als aktive Betätigung gesehen habe. Es ist so sehr Teil meines ganzen Lebens.

Wie hast du einen Verlag gefunden?
Eigentlich viel einfach als man für gewöhnlich denkt. Ich kann nur jedem Autor empfehlen, den Weg über eine Agentur zu gehen. Mein Agent Joachim Jessen von der Agentur Schlück war von meinem Exposé und der Leseprobe so angetan, dass er das gesamte Manuskript angefordert hat. Einen Tag später und nur Wochen nach Beginn der Suche war ich bei Schlück unter Vertrag und konnte mir den Verlag tatsächlich aussuchen, da es mehrere Interessenten gab. Andrea Müller von Diana hat mit ihrer Begeisterung aber alle überboten und so kam Hexendreimaldrei zu Diana.

Wie würdest du jemandem, der noch nichts von dir gelesen hat, beschreiben, worum es in deinen Büchern geht?
Es geht in Olivias Geschichte darum, zu lernen, wie die Welt im Wesen funktioniert und wie man Realität erschafft. Dazu verwende ich Bilder, Figuren und Ideen aus Märchen, Mythologie und Phantastik, die alle eine Gemeinsamkeit haben. Diese Gemeinsamkeit ist der Rote Faden, symbolisiert wird er, wie so oft in Geschichten, durch einen Ring, den man erwerben muss. Die große Reise meiner Heldin ist es, die Zusammenhänge zu verstehen und sich ihre Herzenswünsche zu erfüllen, wobei Gefahr, Romance und auch Witz nicht zu kurz kommen. Es sind Bücher für jeden, der gerne träumt und so wie ich eine unendliche Liebe zu Phantasien, Mittelerde oder den dunklen Wäldern Grimmscher Märchen empfindet und trotzdem im Hier und Jetzt lebt, voller Sehnsucht und auf der Suche!

Welches ist dein Lieblingsbuch?
„ES“ von Stephen King. Kein Buch hat mich je mehr in die Tiefe zwischen den Seiten gesaugt, keine Stadt war mir je so vertraut wie Derry, kein Protagonist näher als Bill Denbrough. Dieser Roman ist, so wie ES selbst nicht von dieser Welt, sondern eines der seltenen genialen Meisterwerke, die „larger than life“ sind.

Welche literarische Person würdest du gerne tatsächlich einmal treffen?
Nun, der Typ, der mein Männerideal wohl auf ewig geprägt hat, ist Aragorn aus „Herr der Ringe“. Andererseits ist die Gefahr viel zu groß, dass dann womöglich der Glanz seiner unrealen Heldenhaftigkeit an der Realität abbröckelt, er Bier trinkt und dann rülpst oder so ähnlich, daher verzichte ich auf ein Date und behalte die Sehnsucht. Lieber würde ich mit Gandalf und Professor Dumbledore eine gute Prise Pfeifenkraut rauchen, und über Magie fachsimpeln, während ich Fawkes, den Phönix kraule. Ja, ich glaube, das wäre ein schöner Abend!

Hast du ein Vorbild?
Auch wenn sich das jetzt verrückt anhört, mein größtes Vorbild ist eine fiktive Figur, nämlich „O Captain! My Captain!“ John Keating aus dem Club der Toten Dichter. Nicht nur, dass ich den Film bestimmt zwanzig Mal gesehen habe, jedes Wort darin liebe und Robin Williams in dieser Rolle einfach grandios ist, repräsentiert diese Figur für mich etwas, das ich gerne wäre. Jemand, der andere begeistern kann und damit Leben verändert. Jemand, der Poesie als einen Grund zu leben sieht. Ja, das ist ein Vorbild für mich. Carpe Diem!

Kannst du deinen Lesern, die gerne selbst einen Roman schreiben würden, irgendwelche Tipps geben?
Der wichtigste Tipp ist: Schreibt es auf! Wenn die Geschichte stark genug ist, wird es gar nicht anders gehen, als dass sie raus will. Und ansonsten empfehle ich den Shakespeare-Pakt: Konsequenz, Wahrheit und ganz viel Liebe.




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